Vorträge, Workshops und Impulse zu Neurodivergenz, Autismus und Alltag
Neurodivergenz ist kein Randthema. Sie betrifft Schule, Arbeit, Familie, Beziehungen, Kommunikation, Gesundheit, Selbstorganisation und Teilhabe. Trotzdem wird sie im Alltag oft übersehen, missverstanden oder erst dann wahrgenommen, wenn Menschen bereits am Limit sind.
Ich halte Vorträge und Workshops rund um Neurodivergenz, mit einem besonderen Schwerpunkt auf Autismus. Dabei geht es nicht um trockene Theorie, sondern um Verständnis, Perspektivwechsel und ganz konkrete Alltagshilfen.
Mein Ziel ist es, Brücken zu bauen: zwischen autistischen und nicht-autistischen Menschen, zwischen Fachwissen und Alltag, zwischen Überforderung und Handlungsmöglichkeiten. Vor allem aber: Die Sichtweise der Betroffenen einzubringen.
Worum es in meinen Vorträgen geht
Autismus wird häufig immer noch sehr einseitig betrachtet: als Defizit, als Störung, als Problem. Ich möchte einen anderen Blick ermöglichen — ohne Schwierigkeiten kleinzureden, aber auch ohne Menschen auf Diagnosen zu reduzieren.
In meinen Vorträgen geht es unter anderem um:
- was Neurodivergenz bedeutet
- wie Autismus im Alltag sichtbar oder auch unsichtbar sein kann
- warum Reizverarbeitung, Energiehaushalt und Routinen so wichtig sind
- wie Missverständnisse zwischen neurotypischen und neurodivergenten Menschen entstehen
- warum Masking so belastend sein kann
- welche Rolle Strukturen, Pausen, Kommunikation und Umgebung spielen
- welche einfachen Hilfen im Alltag entlasten können
- wie Angehörige, Teams, Schulen, Vereine oder Arbeitgeber unterstützender handeln können
Dabei verbinde ich fachliche Einordnung mit verständlichen Beispielen, praktischen Werkzeugen und einer klaren Haltung: Menschen brauchen nicht mehr Druck, sondern mehr passende Bedingungen.
Für wen sind die Vorträge geeignet?
Meine Vorträge und Workshops eignen sich unter anderem für:
- Bildungseinrichtungen
- Vereine und Initiativen
- soziale Einrichtungen
- Selbsthilfegruppen
- Unternehmen und Teams
- Angehörige und Eltern
- Fachkräfte aus Pädagogik, Betreuung, Beratung oder Therapie
- Menschen, die sich selbst mit Neurodivergenz beschäftigen
Die Inhalte können je nach Zielgruppe angepasst werden: als kurzer Impulsvortrag, Abendveranstaltung, Workshop, Schulung oder mehrteiliger Kurs.
Meine Haltung
Ich arbeite mit einer klaren neurodiversitätsfreundlichen Haltung.
Das bedeutet:
Autismus ist nicht einfach „falsch“ oder „kaputt“. Autistische Menschen erleben, verarbeiten und strukturieren die Welt häufig anders. Daraus können Belastungen entstehen — besonders dann, wenn die Umwelt nicht passt. Gleichzeitig können daraus auch besondere Stärken, Perspektiven und Lösungswege entstehen.
Mir ist wichtig, weder zu romantisieren noch zu pathologisieren. Es geht nicht um „Superkräfte“ auf der einen Seite oder reine Defizite auf der anderen. Es geht um ein ehrliches, menschenwürdiges und praktisches Verständnis.
Was meine Vorträge ausmacht
Meine Vorträge sind verständlich, direkt und alltagsnah. Ich nutze klare Sprache, konkrete Beispiele und Materialien, die nach dem Vortrag weiterverwendet werden können.
Je nach Thema arbeite ich mit:
- Präsentationen
- Arbeitsblättern
- Reflexionsfragen
- Entscheidungs- und Strukturhilfen
- kleinen Übungen
- humorvollen Elementen wie Bullshit-Bingo
Der Humor ist dabei nie gegen Menschen gerichtet, sondern gegen Vorurteile, Missverständnisse und absurde Erwartungen, die neurodivergenten Menschen im Alltag immer wieder begegnen.
Mögliche Vortragsthemen
Neurodivergenz verstehen
Ein Einstieg in Neurodivergenz, Autismus, ADHS und verwandte Themen — verständlich, kompakt und mit Blick auf Alltag und Teilhabe.
Autismus im Alltag
Warum scheinbar einfache Dinge viel Energie kosten können. Ein Vortrag über Reizverarbeitung, soziale Kommunikation, Routinen, Masking und Erschöpfung.
Autismus und Energiehaushalt
Wie Überlastung entsteht, warum Pausen keine Schwäche sind und welche Strategien helfen können, Energie bewusster einzuteilen.
Kommunikation zwischen neurotypisch und neurodivergent
Warum Missverständnisse entstehen, wie direkte Sprache helfen kann und warum „gut gemeint“ nicht immer gut ankommt.
Unterstützung statt Anpassungsdruck
Was Angehörige, Teams, Schulen, Arbeitgeber oder Einrichtungen tun können, um Barrieren zu reduzieren.
Autismus-Mutmach-Kurs
Ein mehrteiliger Kurs mit Grundlagen, Alltagshilfen, Orientierung zu Unterstützungsmöglichkeiten und viel Raum für Fragen.
Hinweis
Meine Vorträge ersetzen keine medizinische Diagnostik, Psychotherapie, Rechtsberatung oder Sozialberatung. Sie sollen informieren, sensibilisieren und Orientierung geben. Bei individuellen Fragen zu Diagnose, Therapie, Leistungen oder Anträgen sollten immer die zuständigen Fachstellen einbezogen werden.
Interesse an einem Vortrag?
Ob Impulsvortrag, Workshop, Kursabend oder individuelle Veranstaltung: Ich freue mich über Anfragen.
Gemeinsam können wir schauen, welches Format zur Zielgruppe passt und welche Schwerpunkte sinnvoll sind.